Wie können Fotografien Erinnerungen über Generationen, Grenzen und politische Brüche hinweg bewahren? In Reverbaration greift Gulshat Gubaidullina auf ihr persönliches Familienarchiv zurück, um ihre tatarischen Wurzeln zu erforschen.
Um den Verlust der tatarischen Sprache und Identität innerhalb ihrer Familie zu verstehen, untersucht sie Fotografien und Briefe und sucht dabei nach Hinweisen auf Zugehörigkeit und Kontinuität. Im Gespräch mit Cornelia Siebert spricht sie über Fotografie als Mittel der Erinnerung, die Komplexität der Erfahrungen der postsowjetischen Diaspora und ihre künstlerische Suche nach Spuren einer tatarischen Identität, die in Familiengeschichten verwurzelt ist.
Cornelia Siebert hat einen Master-Abschluss in Kulturwissenschaften. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der sozial engagierten Fotografie, insbesondere bei den Arbeiten von Fotografinnen und der Fotogeschichte der DDR. Derzeit arbeitet sie als Junior-Kuratorin bei der Deutsche Börse Photography Foundation in Frankfurt. Neben ihrer kuratorischen Tätigkeit schreibt sie über Fotografie und moderiert sowie nimmt an öffentlichen Vorträgen und Diskussionen teil.
Team: Lilit Matevosyan, Gulshat Gubaidullina, V-L-V-SH-M-D, Vladimir Seleznev, Katya Selezneva, Irina Denkmann
Kuratorin: Irina Denkmann
Gestaltung: Denis (Gafiyatullin) Volkov
Illustration: Gulshat Gubaidullina, Denis (Gafiyatullin) Volkov
Die Ausstellung ist Teil von Object Oriented Democracy, kuratiert und organisiert von Manana Bold e. V. Raum: Jacqueline Jakobi Millán, Alte Schmelze (Gutleutstr. 294, Frankfurt am Main)
Veranstaltungen dieser Reihe
©Mañana Bold e.V.


