Bunte Grafik mit verschiedenen Formen und Farben.

Talks

Dash Press

August 2026
14
Fr
14:00 – 18:00

Manuel Raeder, María Inés Plaza Lazo, Corinna Gratzl, Julia Klass

...

15:00 – 15:30 Uhr

Vortrag Manuel Raeder – „BOM DIA BOA TARDE BOA NOITE"

15:30 – 16:00 Uhr

Vortrag María Inés Plaza Lazo – „Arts of the Working Class"

16:30 – 17:30 Uhr

Panel: Zukunft des Publizierens – Raum, Klasse & Material
mit María Inés Plaza Lazo, Manuel Raeder
Moderation: Corinna Gratzl & Julia Klass

17:30 – 18:00 Uhr

Q&A / Fishbowl-Diskussion

Studio Manuel Raeder ist ein multidisziplinäres künstlerisches Designstudio mit Sitz in Berlin und Mexiko-Stadt, bekannt für seinen Ansatz in den Bereichen Grafikdesign, Verlagsprojekte, Forschung, Ausstellungsdesign, Textildesign und visuelle Kommunikation.

Das Studio beschäftigt sich mit dem Konstruieren von Narrativen – in Form von Büchern, Ausstellungsdesign und Kommunikationsdesign. Bücher können als Informationsträger oder als experimentelle Instrumente fungieren, um Erzählungen zu dokumentieren und zu entwerfen. Auf ähnliche Weise kann Ausstellungsdesign unterschiedliche sensorische Erfahrungen auslösen und Besucher:innen durch ein räumliches Narrativ führen. Das Studio interessiert sich für die Bedeutung von Büchern und Storytelling im Raum, das Archiv und die Zukunft von Bibliotheken sowie deren Rolle im Kontext von Display, Architektur und Produktdesign.

2011 gründete Manuel Raeder den Verlag BOM DIA BOA TARDE BOA NOITE, um Künstler:innen zu verlegen und zu vertreiben, die ein starkes Interesse an der Erforschung des Formats des Künstlerbuchs haben. Zu den jüngsten Dauerdisplay- und Ausstellungsarchitektur-Projekten gehören: Nicola L.: I Am The Last Woman Object, Museion, Bozen; Rose Lowder: Bouquets, Kunsthalle Zürich; CARA (Center for Art, Research and Alliances), New York; und Kurimanzutto, libros, Mexiko-Stadt. Das Studio Manuel Raeder besteht aus Eglė Petraškaitė, Cecilia Murgia, Andrew J. Beltran und Manuel Raeder.

Eine Person springt kopfüber in einen Pool

María Inés Plaza Lazo ist Autorin, Redakteurin und Kulturschaffende aus Guayaquil, Ecuador. Sie ist Mitgründerin, Herausgeberin und Editor-at-Large von Arts of the Working Class, einer mehrsprachigen Straßenzeitung über Armut und Reichtum, Kunst und Gesellschaft. Ausgebildet in Kunstgeschichte in München und geprägt von transnationaler feministischer Praxis, bewegt sich ihre Arbeit zwischen Publizieren, Kuratieren und kollektiver Pädagogik – immer mit der Frage im Blick, für wen Kunst bestimmt ist und unter welchen Bedingungen sie zirkuliert.

Ein Person lacht in die Kamera. Sie hat kurze schwarze Haare und ein weißes Hemd.

Corinna Gratzl und Julia Klass sind Designerinnen und Gründerinnen des Designstudios In Search Of. Kennengelernt haben sich die beiden während ihres Masterstudiums in Kommunikationsdesign am Bodensee. Corinna Gratzl (*1997) studierte zuvor Innenarchitektur an der Akademie der Bildenden Künste München und arbeitete anschließend in den Bereichen Architektur, Kunst und Design in New York City und Berlin. Julia Klass (*1999) absolvierte einen Bachelor in Medienmanagement mit den Schwerpunkten Public Relations und Journalismus an der Technischen Hochschule in Würzburg. Berufliche Erfahrungen sammelte sie unter anderem im Bereich Corporate Communications sowie als Grafikdesignerin bei einem Schweizer Tech-Unternehmen.

Mit ihrem Studio In Search Of verfolgen Corinna Gratzl und Julia Klass eine kollaborative Designpraxis, die von Neugier geprägt und vom jeweiligen Kontext geleitet wird. Im Dialog und durch kritische Reflexion entwickeln sie disziplinübergreifende Projekte, deren Form und Medium sich aus dem jeweiligen Inhalt ergeben.

2026 veröffentlichten sie außerdem das Buch Dialog Beyond Disciplines, erschienen im Verlag form in Frankfurt am Main. Herausgegeben wurde die Publikation von Barbara Glasner. Darin beschäftigen sich die beiden Designerinnen mit disziplinübergreifendem Gestalten und dem Wandel des Designbegriffs. Anhand von Interviews, Fotografien und Objektscans gibt das Buch Einblicke in die Arbeitsweisen internationaler Gestaltungsstudios und Expert:innen an den Schnittstellen verschiedener Disziplinen.

Zuletzt kuratierten und gestalteten sie die Ausstellung dreams, ideas & prototypes des WDC-Campus im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt. Der WDC-Campus ist eines der zentralen Zukunftsprojekte der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.

2 Personen in schwarzer Kleidung stehen und sitzen vor einem Vorhang und vor einem Tisch.

Mehr zum Programm von:

Footer image