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Talks

Missy Magazine

August 2026
15
Sa
14:00 – 18:00

Dîlan Karacadağ, Ayesha Khan, Lilav Horo, Cansu Şahin, Killa Schuetze, Bahar Sheikh (Moderation)

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(un)deutsch – Der Podcast, nach dem niemand gefragt hat und den es trotzdem gibt! Ayesha Khan und Dîlan Karacadağ sprechen über alle gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Themen, die sie bewegen – immer auch mit einem zwinkernden Auge. Dieses Mal geht es unter anderem um Feminismus in der Kultur- und Podcastbranche.

14:00 – 15:30 Uhr

Dîlan Karacadağ ist Journalistin, Podcasterin und politische Referentin. Seit 2014 arbeitet sie journalistisch zu den Themen Kurdistan, Migration, Rassismus, Antifeminismus, Erinnerungspolitik und Menschenrechte. Sie war viele Jahre Redakteurin einer kurdisch-deutschen Tageszeitung und veröffentlichte Beiträge in verschiedenen Medien. Gemeinsam mit Ayesha Khan hostet sie den Podcast (un)deutsch. Zudem ist sie Mitgründerin der Bildungsinitiative Ferhat Unvar und Mitautorin des Sammelbands “Damit wir atmen können. Kritische Perspektiven auf den rassistischen Anschlag von Hanau”.

Ayesha Khan ist freie Journalistin, Autorin, Podcasterin und politische Bildnerin aus Frankfurt am Main. Seit 2006 arbeitet sie journalistisch zu den Themen Antifeminismus, Rassismus, (Post-)Kolonialismus sowie Flucht und Migration. Sie schreibt unter anderem für das Missy Magazine und die analyse & kritik, veröffentlichte die Kolumne „Der Khan-Report“ im nd und ist Mitautorin der Sammelbände Frenemies und Trigger Warnung. Gemeinsam mit Dîlan Karacadağ hostet sie den Podcast (un)deutsch und moderiert außerdem den Podcast Zwischenräume des Frauenreferats Frankfurt.

2 Personen sitzen auf zwei Sesseln vor einem beleuchteten Hintergrund.

Panel: Awareness im Club
Awareness-Teams finden sich mittlerweile fast auf jedem Event - auch auf diesem. Aber was ist Awareness überhaupt und warum wird sie gebraucht? Was kann sie leisten, und was nicht? Wo kommen Awareness-Konzepte an ihr Limit? Ein Gespräch über Safer Spaces und wie man sich beim Feiern wohlfühlt.

16:30 – 18:00 Uhr

Lilav Horo ist Sozialarbeiterin, Veranstalterin und DJ – sie legt seit etwa 8 Jahren unter dem Namen Lil.v auf. 2020 gründete sie in Kiel die Partyreihe "get busy", mit der sie in Kiel bewusst Räume schaffen wollte, die nicht von weißen, cis-männlichen Strukturen geprägt sind und insbesondere BI*PoC- und FLINTA*-Künstler:innen eine Bühne bieten. Durch ihre langjährige Mitarbeit in selbstorganisierten Kollektiven sammelte sie Erfahrungen in Veranstaltungsorganisation, Technik und der Entwicklung von Awareness-Konzepten. Von Mitte 2024 bis Ende 2025 war sie Teil des Teams von ccbb – cremant cava booty bounce – in Frankfurt.

Cansu Şahin lebt und arbeitet seit 2015 in Frankfurt. Sie setzt sich für diskriminierungssensible und safe(r) Spaces in unterschiedlichen Kontexten ein – unter anderem in der Club- und Veranstaltungsszene, im Theater sowie in der Kinder- und Jugendarbeit. Sie verbindet Awarenessarbeit mit politischer Bildungsarbeit und setzt ihren Fokus auf intersektionale Diskriminierungserfahrungen, Empowerment, Community, sowie migrantische Selbstbestimmung. Diese Schwerpunkte vermittelt sie in Workshops und Bildungsformaten, begleitet diskriminierungssensible Prozesse und konzipiert Veranstaltungen mit dem Anspruch, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich sicher fühlen, aufeinander achten und sich respektvoll begegnen.

Killa Schuetze ist Deutsch-Peruanerin und based in Berlin und Frankfurt. Sie bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Club Kultur und sozialer Transformation. Mit RICE entwickelt sie Konzepte für diskriminierungssensible Kulturarbeit und begleitet Institutionen und Veranstaltungen dabei, sichere, solidarische und inklusive Räume zu schaffen. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit Körper, Ritual, Resilienz und dekolonialen Perspektiven. Unabhängig vom jeweiligen Kontext kreisen ihre Arbeiten und Projekte immer wieder um dieselben Fragen: Wie entstehen Gemeinschaft, Verantwortung und Fürsorge? Wie formen Machtverhältnisse unsere Beziehungen und Räume? Und wie können wir Bedingungen schaffen, die Verbundenheit, Selbstbestimmung und Transformation ermöglichen? Kunst, Kulturarbeit und Leben sind für sie keine getrennten Felder, sondern unterschiedliche Ausdrucksformen derselben Auseinandersetzung.

Cansu Şahin
Lilav
Ein Person steht auf der Straße, Hände in den Taschen©Agil Abdullayev

Moderation und Kuration

Bahar Sheikh ist Co-Chefredakteurin des Missy Magazines und beschäftigt sich mit Politik und Musik.

Bahar Sheikh

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