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critical making: Konferenz, Labor & kollektive Praxis

August 2026
27
Do

30
So

MakeLab, Verbund Offener Werkstätten, die anstiftung, Vision31, Offnes Haus der Kulturen Frankfurt, Goethe Universität Frankfurt

Makespaces und offene Werkstätten sind Orte des sozialen und gestalterischen Zusammenkommens, die auch als demokratische Mikropraktiken verstanden werden können. Sie haben häufig wöchentliche offene Angebote, unterstützen und beraten Besuchende bei der Umsetzung und Gestaltung.

Das MakeLab der Goethe Universität ist einer dieser demokratiefördernden Begegnungsräume, die Wissensweitergabe, technisches und gestalterisches Schaffen mit sozialen Werten und Inklusion verbinden. Diese Potentiale und Tendenzen einer sozialen und ökologischen Ausrichtung weisen viele offene Werkstätten auf.

Wie solche Projekte zustande kommen, erhalten bleiben und wie ihre sozial-ökologische Ausrichtung gefördert werden kann, soll im gemeinsamen Austausch erörtert und erkundet werden. Dafür findet 2026 eine zweitägige Konferenz mit Inputs und Moderation statt zu der alle offenen Werkstätten, Repair Cafes, Makerspaces, Hackspaces, 3-D-Labore und sonstige Kreativräume, die Design und Begegnung verbinden, eingeladen sind.

Das viertägige Festivalprogramm verbindet praktische Makerspace-Workshops, Raum- und Gesellschaftsdiskurse sowie Bauprojekte wie den Geo-Dome-Bau.

Donnerstag (27.08.): Auftakt ab 15:00 Uhr mit ersten Workshops (u. a. 3D-Druck und Mini Lab), dem Start der Bauprojekte sowie abendlichen Vorträgen und Panels zu Open-Source-Projekten (Prototype FundCoWiki) und Fahrrad-Selbsthilfewerkstätten.

Freitag (28.08.): Vormittags Impuls von PD Dr. Franka Schäfer (Spielplätze für die nächste Gesellschaft) und Workshops zu Fediverse, Stickkunst und Critical Making. Nachmittags und abends folgen praktische Formate (u. a. Synthesizer, 3D-Kunst, Möbeloberflächen) sowie Vorträge zu Raumkonflikten, Katastrophenhilfe, Hackerspaces und eine Mapping-Performance.

Samstag (29.08.): Vormittags Impuls von Ouassima Laabich und Workshops zu Löttechnik, Gruppenkonflikten und Zines. Ganztägig laufen Human-Plant-Computer Interaction und Bauprojekte. Nachmittags und abends stehen Textilkunst, GenAI, BlackMesh, Schweißlaser sowie Vorträge (u. a. Waag Future LabHaecksen) und eine audiovisuelle Live-Performance auf dem Programm.

Sonntag (30.08.): Abschluss der Bauprojekte, Workshops zu Glasschmuck und Bewegung sowie eine Exkursion zur Offenen Werkstatt BiBEr* in Frankfurt-Griesheim. Das Festival endet nachmittags mit einer gemeinsamen Aufräum-Party.

aus.https://social.colectif.de/@vow/116539357337798078, https://www.facebook.com/VerbundOffenerWerkstaetten


Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem MakeLab, Verbund Offener Werkstätten, der anstiftung, Vision31, dem Offenes Haus der Kulturen Frankfurt und der Goethe-Universität Frankfurt. Gemeinsam verbinden die Partner*innen Perspektiven aus Bildung, Gestaltung, Wissenschaft, zivilgesellschaftlicher Praxis und offenen Werkstätten, um Räume für kollaboratives Lernen, critical making und demokratischen Austausch zu schaffen.

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