
Mishpocha – The Art of Collaboration Jüdisches Museum Frankfurt
Vortrag: Kann Pop uns noch retten?
- Mishpocha – The Art of Collaboration Jüdisches Museum Frankfurt
- Vortrag: Kann Pop uns noch retten?
Jüdisches Museum Frankfurt
„We Are Family“, so hieß es einst bei Sister Sledge. Popmusik hat schon immer Gemeinschaften gestiftet, Menschen zusammengebracht, die sich aus der Gesellschaft ausgeschlossen fühlten, und ihnen eine neue Heimat, eine neue Familie geschaffen.
Hip-Hop versammelte die schwarze Community; Disco, House und Techno boten safe spaces für die geschlechtliche Emanzipation; Punkrock war für alle offen, die sich fremd fühlten, für Proletarierkinder, für Riot Grrls, für Jüdinnen und Juden. Aber Punkrock war und ist auch offen für Nazis; weite Teile des Hip-Hop sind von Sexismus und Antisemitismus geprägt; und das Verhalten der Techno-Szene nach dem 7. Oktober hat viele verstört, die an die emanzipatorische Kraft der Popmusik glauben. Wie ist es um diese Kraft heute bestellt? Ist Pop noch zu retten? Darüber spricht Jens Balzer, indem er den Blick aus der Gegenwart in die Geschichte und aus dieser wieder zurückwirft.
Jens Balzer ist Schriftsteller und Journalist im Feuilleton von DIE ZEIT. Zu seinen Büchern gehören eine bislang vierbändige Popkultur- und Gesellschaftsgeschichte.
Öffentliche Verkehrsmittel
U1, U2, U3, U4, U5, U8 (Haltestelle Willy-Brandt-Platz)
Tram 11, 12, 14 (Haltestelle Willy-Brandt-Platz)
Das Jüdische Museum in Frankfurt am Main macht die Vielfalt jüdischer Kulturen in Geschichte und Gegenwart erfahrbar. Zu diesem Zweck sammelt, bewahrt und erforscht es Kulturgüter und Zeugnisse jüdischen Lebens in Frankfurt. Mit seinen kunst- und kulturhistorischen Ausstellungen, Bildungsprogrammen und digitalen Angeboten sowie seiner Freude an experimentellen Formaten möchte das Jüdische Museum Frankfurt ein Museum ohne Mauern sein.
Veranstaltungen dieser Reihe











