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Pflücken erlaubt statt betreten verboten: Die essbare Stadt als multifunktionale Landschaft
Frankfurt University of Applied Sciences, Senckenberg Gesellschaft, Umweltforum Rhein-Main
Die essbare Stadt verbindet Stadtgrün, Ernährung, Bildung und Gemeinschaft. Obstbäume, Beerensträucher, Gemüse und Kräuter im öffentlichen Raum machen Stadtnatur unmittelbar erfahrbar – und für alle nutzbar, so dass sie für viele Menschen einen ganz neuen Wert bekommt.
Der Vortrag stellt Konzepte und Beispiele essbarer Städte vor und zeigt, wie Urban Gardening, kommunale Initiativen und bürgerschaftliches Engagement zusammenwirken können. Neben ökologischen Effekten wie Biodiversitätsförderung und Mikroklima stehen soziale Aspekte im Fokus: Teilhabe, Umweltbildung und neue Formen gemeinschaftlicher Verantwortung. Der Vortrag macht deutlich, dass essbare Stadtnatur weit mehr ist als ein symbolisches Projekt – sie ist eine multifunktionale Landschaft mit Potenzial für nachhaltige Stadtentwicklung.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Der Vortrag findet auf Deutsch statt. Eine Online-Teilnahme ist zudem via Zoom möglich. Teilnahmelink:
Meeting-ID: 619 5136 5165
Kenncode: 008950
Adresse: Robert-Mayer-Straße 2, 60325 Frankfurt am Main, grüner Hörsaal
Die Ökologin Ina Säumel überwindet als Leiterin der Arbeitsgruppe Multifunktionale Landschaften am Integrative Research Institute on Transformations of Human-Environment Systems stets interdisziplinäre Grenzen. Sie forscht zu gesunden, biodiversitätsfreundlichen und nachhaltig produktiven urbanen und ruralen Landschaften und ist davon überzeugt, dass Forschende sich daran beteiligen müssen, anwendungs- und praxistaugliche Lösungen finden.
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