Menschen stehen mit Schildern in einem großen Gewächhaus©eSeL.at

HumanNature

Bauen mit Baum und Zeit – Baubotanik als Zukunftsmodell

HumanNature
Veranstaltung: Bauen mit Baum und Zeit – Baubotanik als Zukunftsmodell
Juni 2026
10
Mi
19:30

Frankfurt University of Applied Sciences, Senckenberg Gesellschaft, Umweltforum Rhein-Main

Immer mehr neu errichtete Gebäude werden zumindest teilweise begrünt. Der Ansatz der Baubotanik geht darüber hinaus: Sie verbindet Architektur, Ingenieurwesen und Pflanzenwachstum zu einer neuen Form grüner Architektur. Statt Bauten nachträglich zu begrünen, setzt sie auf Bäume, die von Beginn an als strukturelle und gestaltende Elemente in den Entwurf integriert werden, um deren räumliche, ästhetische, ökologische und konstruktive Potentiale in Architektur, Stadtentwicklung und Freiraumplanung auf neue Art zu nutzten.

Der Vortrag stellt das Konzept der Baubotanik vor und zeigt anhand realisierter Projekte, wie Bäume und technische Strukturen zusammenwachsen und sich über Jahre entwickeln. Dabei entstehen lebende Bauwerke, die das lokale Klima verbessern, Biodiversität fördern und neue ästhetische Qualitäten schaffen. Thematisiert werden sowohl die gestalterischen Möglichkeiten als auch die technischen, rechtlichen und zeitlichen Herausforderungen dieses Ansatzes. Der Vortrag lädt dazu ein, Stadtentwicklung langfristig zu denken und Wachstum als integralen Bestandteil des Bauens zu begreifen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Vortrag findet auf Deutsch statt. Eine Online-Teilnahme ist zudem via Zoom möglich:

Teilnahmelink: 

Meeting-ID: 619 5136 5165

Kenncode: 008950

Adresse: Robert-Mayer-Straße 2, 60325 Frankfurt am Main, grüner Hörsaal


Der Architekt Ferdinand Ludwig erforscht architektonische Konzepte, bei denen Pflanzen eine zentrale Rolle spielen, und bringt diesen botanisch-konstruktiven Ansatz in einem Planungsbüro auf architektonischer, stadtplanerischer und landschaftsarchitektonischer Ebene auch in die Anwendung.

WDC 2026 | Bauen mit Baum und Zeit – Baubotanik als Zukunftsmodell