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WDC-Hub

The Half Time Show – Die Halbzeitshow

August 2026
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WDC 2026

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Die Ausstellung The Half Time Show – Die Halbzeitshow im WDC-Hub versammelt ausgewählte Projekte aus der ersten Jahreshälfte. Bis Mitte August fanden etwa 1.400 Events im Rahmen von WDC 2026 statt.

In der Ausstellung zeigen wir WDC-Eigenformate und Projekte aus dem Open Call, bei dem Einzelpersonen, Vereine, Institutionen, Unternehmen und Hochschulen aus der gesamten Region RheinMain aufgerufen wurden, ihre Gestaltungs-Ideen einzubringen. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das vielfältige WDC-Programm und zeigt, mit wie viel Engagement die Menschen ihre Region mitgestalten.

Passend zu einer Halbzeitshow halten wir uns kurz: Jedes Projekt ist mit einem Bild vertreten, weitere Informationen findet Ihr über die QR-Codes. Die Ausstellung selbst ist als offenes Format angelegt. Im Laufe des zweiten Halbjahres wird die Ausstellung um weitere Projekte ergänzt und wächst nach und nach.

Der Pavillon bei Abend©Ben Kuhlmann

WDC-Pavillon

WDC 2026, Constructlab
Seit April 2026 ist der von Constructlab gestaltete WDC-Pavillon in der Region Frankfurt RheinMain unterwegs. Bis Ende September macht er Station in 6 Städten und Gemeinden – Bad Homburg, Kelkheim, Offenbach, Wiesbaden, Rheingau und Darmstadt. Das Programm entsteht gemeinsam mit lokalen Initiativen, Insti-tutionen und WDC-Partner:innen. Es verbindet Workshops, Bildungs- und Vermittlungsangebote mit offenen Formaten, die zum Mitmachen und spontanen Austausch einladen.

DemokratieKioske©Anna Kirchner

DemokratieKioske 

mit Young Urban Future Labs – für mehr demokratische Mitgestaltung in Frankfurt/Rhein-Main und Lust auf besser leben gGmbH
Kioske und Wasserhäuschen sind öffentliche Orte, an denen die Nachbarschaft zwanglos zusammenkommt. DemokratieKioske nutzt 11 Kioske im RheinMain Gebiet für künstlerische Dialogformate. Mit dazu gehört das digitale „Gute Frage“-Tool, das alle dazu einlädt, Impulse zu Demokratiethemen zu geben.

Mehrere Personen schieben einen mobilen Kiosk mit Plakaten.©Monika Keiler

Kiosk of Solidarity X Bahnhofsviertel

Moritz Ahlert, Felix Egle
Der Kiosk of Solidarity interveniert an verschiedenen Orten im Frankfurter Bahnhofsviertel und schafft eine Plattform für Dialog, Begegnung und Wissenstransfer. In Zusammenarbeit mit Anwohnenden, Initiativen und Gruppen im Stadtteil, Straßensozialarbeitenden, Suchthilfeeinrichtungen und Suchtbetroffenen werden Perspektiven zu Stadtraum und Drogenkonsum gesammelt und z. B. in Plakat-Kampagnen übersetzt.

Mehrere Menschen stehen mit einem Holzkasten in der Hand auf dem Marktplatz Oberursel.©Klaus Winkler

Marktplatz Oberursel: Lebendig, offen, mittendrin!

Initiative „Marktplatz Oberursel: lebendig, offen, mittendrin!“
Das volle Potenzial des Marktplatzes in Oberursel bleibt bislang ungenutzt. Das Projekt Marktplatz Oberursel: Lebendig, offen, mittendrin will das ändern: Es macht bestehende Initiativen sichtbar, vernetzt Menschen und schafft neue Verbindungen im Alltag. Der Marktplatz entwickelt sich zu einer offenen Drehscheibe einer lebendigen, demokratischen Stadtgesellschaft. 

Mehrere Hände halten Metall zusammen.©Mafalda Rakos

Co-designing ada_kantine

studio formagora
In einem partizipativen Codesign-Prozess entwirft und baut studio formagora einen neuen, funktionalen Empfangsbereich sowie wertschätzende Möblierung für die Gäst:innen der ada_kantine – zum Großteil aus geretteten Materialien.

Mehrere Personen sind auf einer Art Straßenfest vor einem Container mit vielen Luftballons und Girlanden.©Ben Kuhlmann

Kitchen on the Run

Über den Tellerrand Frankfurt e. V.
Kitchen on the Run ist die mobile Version von Über den Tellerrand: Eine Küche, eingebaut in einen Schiffscontainer, die für 8 Wochen im Stadtteil Gallus in der Gustavsburgstraße steht. Dort finden im Freien Kochevents und andere Begegnungsformate statt, die den interkulturellen Austausch fördern.

Mehrere Personen haben sich als Koch-Utensilien verkleidet und stehen auf einer Wiese vor einer Siedlung.©Diana Djeddi

Trad is a trap. Für eine neue Frankfurter Stadtteilküche

andpartnersincrime
Über mehrere Wochen wird in dem historischen Arbeiterviertel Riederwald gemeinsam gekocht, gegessen, diskutiert und geprobt. Eine Behauptung wird zur gelebten Utopie: #ÖNVP – Öffentliche Nahverpflegung für alle!

Mehrere Personen stehen vor einer Wahlkabine aus Holz und Blech.©Ben Kuhlmann

Alle haben die Wahl

Frankfurt University of Applied Sciences
In der Design for Democracy Wahlkabine, entworfen von Studierenden der Frankfurt University of Applied Sciences, gilt: ALLE haben die Wahl. Egal ob alt oder jung, ob seit 3 Tagen in Deutschland oder schon ein Leben lang. Ihre Stimme ist gefragt.

Ein Kind steht vor einer Glasvitrine mit einer Miniaturwelt.©Ben Kuhlmann

Kunststation Hauptwache

Petra Stilper von Domäne S – für Schülerinnen und Schüler e. V., Adriane Westerbarkey, Schulen aus Frankfurt und Offenbach, Stadt Frankfurt am Main, Stadtplanungsamt, Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt, Deutsches Architekturmuseum, Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main, BDK Hessen (Fachverband für Kunstpädagogik), Mitte Frankfurt
Das Projekt Kunststation Hauptwache verwandelt leerstehende Vitrinen der U-Bahn-Station Hauptwache in einen öffentlichen Ausstellungsraum für Kunst von Schüler:innen. Ziel ist es, jungen Menschen eine sichtbare Bühne im Herzen Frankfurts zu bieten und sie zu ermutigen, sich mit Themen wie Umwelt, Nachhaltigkeit und Stadtgestaltung künstlerisch auseinanderzusetzen.

HfG, Seminar Johanna Siebein, 2026

Geschichtsabdrucke: Antifaschistische Orte in Offenbach

HfG Offenbach, studio pari–pari (Marina Kampka und Lena Schrieb), Geschichtswerkstatt Offenbach
Am 22. Mai 1933 fand auf dem Schlossplatz in Offenbach eine öffentliche Bücherverbrennung der Nationalsozialisten statt – mit Unterstützung von Schüler:innen und Lehrenden der Vorgängerinstitution der HfG Offenbach. Daran erinnert die AG „Politics Day“ an der HfG und veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem studio pari–pari antifaschistische Stadtrundgänge.

Zwei Personen schauen in ein offenes Fenster hinein.©Ben Kuhlmann

WDC-Stammtisch

Der WDC-Stammtisch bietet Raum zum entspannten Austauschen und Vernetzen innerhalb des Programmmacher:innen-Netzwerks der WDC 2026: regelmäßig, immer woanders und kostenfrei.

Zwei Menschen stehen unter einer dreieckigen Beleuchtung vor der Frankfurter Skyline im Nachthimmel.©Ben Kuhlmann

Main-Light: Klimaneutrale, umweltgerechte Beleuchtung für den öffentlichen Raum in Hessen

Tobias Trübenbacher, Andreas Lang
Main-Light ist eine solarbetriebene Lichtinstallation für den öffentlichen Raum. Sie erzeugt Strom mit innovativen Solarfolien, reduziert Lichtverschmutzung, macht erneuerbare Stromerzeugung erlebbar – und bringt Licht dorthin, wo es bisher dunkel war.

Ein Raum, der einer Werkstatt ähnelt mit vielen Gegenständen.©Ben Kuhlmann

MFA – Material für Alle

Seit Ende 2019 ist MFA die zentrale Plattform in der Region Frankfurt RheinMain, über die Materialien aus der Kunst- und Kulturszene ein neues Leben bekommen. MFA gibt Materialien für maximal die Hälfte des Neupreises weiter und rettet sie damit vor der Entsorgung.

Sehr viele unterschiedliche Materialien auf einem Tisch.©HMLEU_raumgesichte

What is it made of? Zutaten für Gesundes Bauen

Leila Behjat (Healthy Materials Lab EU), Silke Remmel (Raumgesichte)
Gesunde Baustoffe „hands-on“ erleben und sich beim „Gespräch an der langen Tafel“ über den Zusammenhang von Wohnen, Nachbar:innenschaft, Kreislaufwirtschaft und Gesundheit von Mensch und Planet informieren. Ein Ausstellungsformat zum Entdecken und Diskutieren.

Ein Gerüst mit Pflanzen und Sitzmöbeln.©Ben Kuhlmann

CARLO – Frisches Stadtgrün am Bockenheimer Depot

OMC°C, Just Architekten, Optigrün International AG
Mit dem Projekt CARLO verwandelt sich der Carlo-Schmid-Platz am Bockenheimer Depot diesen Sommer in eine grüne Oase. An einem der heißesten Orte Frankfurts entsteht eine temporäre Begrünungsinstallation, die innovative Klimaarchitektur mit sozialem Treffpunkt vereint.

Menschen arbeiten mit Weidenstämmen und bauen einen Pavillon.©Lea Kulens

Weidenpavillon im Senefelder Park

hada – Werkstatt für Gemeinwohl
Zusammen mit Offenbacher Bürger:innen gestaltet das Künstler:innenkollektiv hada – Werkstatt für Gemeinwohl – einen schattenspendenden Weidenpavillon im Senefelder Park. Der Pavillon schützt einen ansonsten nicht begrünten Teil des Parks vor Hitze, sodass dieser auch im Hochsommer genutzt werden kann.

Personen mit roten und blauen Sportanzügen tanzen mitten in Frankfurt.©Ben Kuhlmann

BEAT BY BITS – An Open-Air Version of 16Bit

Paula Rosolen / Haptic Hide
BEAT BY BITS (BBB) ist eine Tanzperformance im öffentlichen Raum in Frankfurt. Das Stück erforscht die sozialen, kulturellen und politischen Dimensionen von Techno und macht diese durch ein lebendiges Zusammenspiel von Klang, Farbe und Bewegung für alle erfahrbar.

Dennis Siering, Installationsansicht Antifascist Bird Communication System V1.01, 2025, als Teil der Ausstellung Media Art is Here der UNESCO City of Media Arts Karlsruhe, Schlossgarten Karlsruhe©Felix Grünschloß

Radical Climate Action Bird 

Dennis Siering
Dennis Siering nutzt KI, Bioakustik und Vogelkunde, um antifaschistische Protestsongs in künstliche Vogelgesänge zu übersetzen. Im öffentlichen Raum werden diese Klänge ausgespielt und erproben neue Formen der artenübergreifenden Kommunikation. So eröffnet das Projekt eine kritische Perspektive auf das Wiedererstarken neofaschistischer Ideologien.

Zwei Menschen falten weißes Papier zu plastischen Gebilden.©Ben Kuhlmann

Collective Paper Aesthetics zu Gast im WDC-Hub

Noa Haim
Collective Paper Aesthetics entwickelt Materialien zur Publikumsbeteiligung mithilfe von Pop-up-Architektur und gestalteten Möbeln. Das in Rotterdam ansässige Studio schafft immersive Placemaking-Erlebnisse, die mathematische Expertise, praktisches Ingenieur:innenwissen und Prinzipien des universellen Designs miteinander verbinden.

Ein Performaner hält eine weiß/rote Flagge in der Hand und führt eine Gruppe durch das Viertel©Karsten Piper

Built to Break: Architektur für Alle

Internationales Performance Kollektiv BOYS* IN SYNC
Built to Break: Architektur für Alle ist eine Performance im Bornheimer Stadtraum. In einer Führung durch die von Ernst May geplante Siedlung Bornheimer Hang, vermischt sich architektonisches Wissen mit der Literatur von Heinrich von Kleist. Eine Verbindung von Geschichte, Design und Literatur.

3 Personen schauen über die Skyline.©Max Illian

Stories and Hopes of the Arrivals to Rhine-Main Archipelago

CoMoon e. V. (de_colonialanguage, Ani Menua, Marina Solntseva, Denis Esakov)
Seit den 1990er-Jahren sind Millionen Menschen aus Nord- und Zentralasien, dem Kaukasus, Osteuropa sowie Südosteuropa nach Deutschland eingewandert. Ihre Biografien wurden häufig durch politische Kategorien vereinfacht – ihre Abschlüsse entwertet, Identitäten auf eine Sprache reduziert. Das Projekt versteht sich als Versuch, diesen vielstimmigen Erfahrungsraum zu kartieren – als ein Archipel aus Geschichten, Hoffnungen und gelebten Realitäten.

Eine Einkaufsstraße mit einem großen Kaufhaus.©Ben Kuhlmann

WerkRaum Wiesbaden – Offen für deine Ideen

Sandra Düsterhus, Sabine Philipp (sam – Stadtmuseum Wiesbaden)
Der WerkRaum Wiesbaden verwandelt ein leerstehendes Kaufhaus mitten in der Innenstadt in einen Ort für Stadtgesellschaft, Gestaltung und Beteiligung. 

Menschen sitzend auf einer runden Holzplattform im Grünen©Kultur einer Digitalstadt

Re-Negotiating Space: Instrumente zur Neuverhandlung urbaner Räume zwischen Mensch und Natur

Kultur einer Digitalstadt e. V., hortopia.org
Seit 2020 hat die anthropogene, also menschengemachte, Masse sämtliche lebendige Biomasse unseres Planeten übertroffen. Re-Negotiating Space (RNS) ist eine Reihe von Dialogen, Interaktionen und Interventionen, die demokratische Instrumente zur Neuverhandlung urbaner Räume zwischen menschlichen und planetaren Bedürfnissen erforschen.

Eine Person liegt in einer gelben Hängematte mitten in der Innenstadt.©Ben Kuhlmann

Objects of Resistance

Mañana Bold, Otto-Brenner Stiftung, YRD.works
Der Offenbacher Kunstverein Mañana Bold widmet sich mit der Reihe Objects of Resistance den nicht-menschlichen Akteur:innen demokratischen Handelns – Alltagsobjekten, die zu Symbolen von Protest und Widerstand werden.


Mehr zum Programm von:

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