Von außen ist ein leerer, beleuchteter Ausstellungsraum zu sehen.©theaterquarantäne e.V.

Shared Matter

Juli
September 2026
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G10 Projektraum

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Bei Shared Matter im G10 Projektraum gestalten lokale Kollektive gemeinsam mit dem G10 Kurator:innenteam Ausstellungen in einem offenen, kollaborativen Prozess.

Das Projekt setzt auf Teilhabe, geteilte Verantwortung und ko-kreatives Kuratieren – als demokratische, kollaborative Praxis im kulturellen Raum. Design, Kunst und Soziales stehen im Zentrum der 2 geplanten Ausstellungen.

Die 2 Präsentationen werden vor allem untersuchen, wie durch Design soziale Räume geschaffen werden können, die künstlerisch-ästhetisch gestaltet sind. Im Gegensatz zu großen Institutionen und Museen, erreicht G10 die breite Bevölkerung unmittelbar auf der Straße und schafft die Barrieren ab, die das Publikum daran hindert, sich mit Kunst zu befassen.

Shared Matter #1: Sites of Struggle
17.07–26.07.2026

Wie lässt sich von Lebensrealitäten erzählen, die nicht die eigenen sind? Dieser Frage widmen sich Studierende des Fachbereichs Gestaltung Mathildenhöhe im Seminar Sites of Struggle bei Prof. Sara Maierhofer. Die Ausstellung zeigt fotografische Arbeiten, die sich im Spannungsfeld von Nähe und Distanz, Empathie und Projektion sowie Intimität und Voyeurismus bewegen.

Die Fotografien verstehen sich als Ergebnis von Begegnungen und als Teil einer dialogischen Praxis zwischen Menschen, Orten und Kamera.

Shared Matter #2: G10 & blumen e.V.
07.08.–05.09.2026

Mit Shared Matter #2 entwickeln G10 Projektraum und blumen e.V. ein ko-kuratiertes Ausstellungs- und Performanceprojekt, das sich der Idee radikaler Verbundenheit und der gemeinschaftlichen Nutzung von Räumen widmet. Ausgehend von der Frage, wie Gemeinschaft hergestellt, geteilt und erlebt werden kann, entstehen zwischen dem 07.08. und 05.09.2026 drei performative Interventionen, die sich zwischen beiden Orten bewegen. 

Die eingeladenen Künstler*innen Sismalena (Eleni Sismanidou), Juliane Schmitt und Maex Hoellenblau knüpfen in ihren Performances Verbindungen zwischen Körpern, Räumen und Rhythmus - und brechen dabei mit Strukturen sowie gängigen Sehgewohnheiten, die tief im gesellschaftlichen Gedächtnis verankert sind. 

Das Format der Performance ermöglicht für das Publikum temporäre Begegnungen und eröffnet neue Formen des Miteinanders. Das Projekt Shared Matter #2 versteht Verbundenheit dabei nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als etwas, das immer wieder neu ausgehandelt und gemeinsam gestaltet wird.

Performance Termine: 07.08.2026 / 29.08.2026 / 05.09.2026

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