Von außen ist ein leerer, beleuchteter Ausstellungsraum zu sehen.©theaterquarantäne e.V.

Shared Matter

Shared Matter #1: Sites of Struggle.

Juli 2026
17
Fr

26
So

G10 & h_da, Bereich Fotografie

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Unterschiedliche Realitäten abzubilden ist politisch; Repräsentation ist kein neutraler Akt. Sie ist, wie bell hooks formuliert, ein umkämpfter Ort, besonders dort, wo Menschen und ihre Lebenswelten ins Bild gesetzt werden. Damit verbindet sich eine besondere Verantwortung gegenüber den Porträtierten: Fotografie kann sichtbar machen, was sonst übersehen wird, und zugleich festlegen, wie etwas gesehen wird. 

Von diesen Überlegungen ausgehend haben sich Studierende des Fachbereichs Gestaltung Mathildenhöhe im Seminar „Sites of Struggle" bei Prof. Sara Maierhofer der Frage gestellt, wie von Lebensrealitäten erzählt werden kann, die nicht die eigenen sind– und bewegen sich dabei in einem Feld, das nicht immer leicht zu navigieren ist: zwischen Nähe und Distanz, Empathie und Projektion, Intimität und Voyeurismus.

Die entstandenen Arbeiten verstehen Fotografie als dialogische Praxis, als ein in Beziehung treten mit Menschen, mit Orten und mit dem, was sich zwischen Kamera und Gegenüber ereignet. Die gezeigten Fotografien sind Ergebnis dieses Kontakts: Begegnung nicht als Voraussetzung, sondern als Methode.

Ab dem 17. Juli verwandelt sich der Ausstellungsraum G10 in einen offenen Produktionsraum. Einen Ort des Austauschs, an dem der Entstehungsprozess einer Ausstellung selbst sichtbar wird. Die Eröffnung findet am 17. Juli statt; die Ausstellung ist bis zum 26. Juli 2026 zu sehen.  

Beteiligte Künstler:innen 

Jana Bender, Charly Burfeind, Berkin Dündar, Quinn Heyne, Johannes Gärtner, Sarah Sophie Radloff, Maren Schröder und Anastasiya Sultanova

Veranstaltungen dieser Reihe

Von außen ist ein leerer, beleuchteter Ausstellungsraum zu sehen.©theaterquarantäne e.V.
Juli
17
Fr

26
So
Shared Matter
Shared Matter #1: Sites of Struggle.
G10 & h_da, Bereich Fotografie
G10 Projektraum öffnet mit Shared Matter im Rahmen des WDC seine Türen: In einem kollaborativen, kollektiven Prozess werden mit unterschiedlichen Akteur*innen zwei unterschiedliche Projekte entstehen.
G10 Projektraum
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