Key Visual zur Veranstaltung die Praxis des Textes©Nina Sieverding

Self Political Publishing

Die Praxis des Textes

Oktober 2026
09
Fr
11:00 – 18:00

Hochschule für Gestaltung Offenbach

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Symposium zum Thema Raubdrucke und politisches Self-Publishing von den 1960er-Jahren bis heute.

Die Geschichte politischer Bewegungen ist untrennbar mit der Entwicklung von Selbstpublikationen verwoben. Ab den 1960er-Jahren entstanden in Westdeutschland zahlreiche Verlage, Raubdrucke und Zeitschriften, die der Information und Agitation, aber auch der (Selbst)bildung der politischen Linken dienten. Auch in Frankfurt entstanden zahlreiche Projekte und Publikationen. So zirkulierten Raubdrucke von sozialistischen Klassikern und der Frankfurter Schule unter den Student:innen; in Zeitschriftprojekten wie der Diskus wurden neue Ausdrucksmittel erprobt. Das Symposium Die Praxis des Textes beschäftigt sich auf vielfältige Weise mit diesen alternativen Printprodukten.

Der Eintritt ist frei.

Programm und Ablauf:

11:00–11:15 Begrüßung und Einführung

11:15–12:00 Michaela Filla-Raquin: Publizieren als Experiment. Der Diskus und die Anfänge einer studentischen Gegenöffentlichkeit.

12:10–13:00 Annette Gilbert: Die verlorene Bibliothek: Reprints zwischen Gemeinnutz, Profit und Recht

13:00–14:00 Mittagspause

14:00–14:45 Hannah Stöwe: Von Amazonen bis Hexen. Lesbisch-feministisches Selfpublishing in West-Berlin.

14:50–15:35 Jasper Otto Eisenecker: Learning from Raubdruck: Über Zugang, Zirkulation und Gegenöffentlichkeit im Jetzt

15:45–16:30 Benedikt Sepp: Gegenwissen selbermachen. Raubdrucke als genuine Theorieform der antiautoritären Bewegung.

16:40–17:25 Jonas von Lenthe: Distributing Wirklichkeit: Zur Vertriebsgeschichte des Verlags Wirklichkeit Books


Organisiert von Adrian Baczyk, Emma Bieck, Finn Gölitzer, Nina Sieverding und Adrian Nießler mit Unterstützung der HfG Offenbach.

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