Die Jarrestadt in Hamburg wurde Ende der 1920er-Jahre im Stil des Neuen Bauens errichtet und ist eine der herausragenden Wohnsiedlungen ihrer Zeit. Charakteristisches Merkmal ist der dunkelrote Backstein als traditionelles norddeutsches Baumaterial.
100 Jahre später gibt es sowohl an den Gebäuden als auch im öffentlichen Raum Handlungsbedarf. Die Jarrestadt wurde daher 2021 in das Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus aufgenommen. Seitdem wurden Grundlagen und Ansätze für den weiteren Umgang erarbeitet sowie Gebäudesanierungen erprobt. Aktuell wird der zentrale Grünzug im Quartier erneuert, die Einweihung ist für Herbst dieses Jahres geplant. Das gesamte Projekt, das ein behördenübergreifendes Team umsetzt, wird von einem umfangreichen Prozess der Wertevermittlung und Öffentlichkeitsarbeit begleitet.
Nur über eine Stufe erreichbar. Der Eintritt ist kostenlos, die Veranstaltung findet auf deutsch statt.
Die ernst-may-gesellschaft wurde 2003 von interessierten Bürger:innen gegründet und will als Verein das Neuen Frankfurt dokumentieren, erhalten und in die aktuelle Architektur- und Städtebaudiskussion einbringen.









