Zum Abschluss der Design Policy Days versammelt die WDC 2026 in der Paulskirche Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Design und Zivilgesellschaft zu einem gemeinsamen Moment der Bilanz – und des Aufbruchs.
Design und Kreativwirtschaft, Stadt und Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft kommen an einem Tisch zusammen. Es ist viel passiert in diesem WDC-Jahr und heute blicken wir zurück. Stimmen aus den Projekten des WDC-Jahres erzählen, was sich verändert hat, wenn Gestaltung demokratische Prozesse stärkt: im öffentlichen Raum, in Institutionen, in Nachbarschaften, in Verwaltungen. Musik und künstlerische Beiträge machen dabei spürbar, dass Demokratie nicht nur organisiert, sondern erlebt wird.
Auch wenn das WDC-Jahr zu Ende geht, definiert dieser Tag vor allem einen Aufbruch. Mit dem Design Action Plan Frankfurt RheinMain liegt die politische Legacy des Jahres auf dem Tisch: WDC 2026 gibt sein Mandat zurück und überträgt es wieder an die Bürger:innen, die Träger und die gesamte Region. Akteur:innen aus Politik, Gesellschaft und Region kommen zusammen, um die Vorschläge für konkrete Designactions und die Roadmap bis 2030 entgegenzunehmen. Die Design Assembly schließt das Jahr 2026 und eröffnet zugleich den nächsten Schritt.
Convocation Ceremony
In einem feierlichen Akt wird der Titel an die nächste Welthauptstadt des Designs übergeben – Busan, Südkorea.
Die Übergabe ist mehr als ein protokollarischer Akt – sie ist als Begegnung gestaltet. Musik, Stimmen und Gesten verbinden das, was war, mit dem, was kommt: Frankfurt RheinMain und Busan treten in einen Austausch, der über den Abend hinausreicht. Wenn die World Design Organization den Titel übergibt, wird er nicht nur weitergereicht, sondern gemeinsam getragen. Was im WDC-Jahr erarbeitet wurde, bleibt in der Region verankert – was hier begonnen hat, reist weiter.
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