Ein junger Mann bedient eine Popcornmaschine.©Schader Stiftung

Film im Forum

Der lange Februar

September 2026
24
Do
18:00 – 21:00

Hessische Dokumentarfilmtage

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Der Dokumentarfilm Der lange Februar von Michael Stadnik dokumentiert den russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und die darauffolgende Besatzung von Butscha. Eine der dokumentierten Geschichten handelt vom Chor der St.-Andrij-Kirche; russische Soldaten töteten einen Sänger, sowie seine gesamte Familie und Nachbarn.

Der Film erzählt u.a. die tragische Geschichte hinter den Morden – und wie Überlebende der Familie heute mit dem Trauma leben müssen. Der Film zeigt zudem die bisher unbekannte Geschichte eines ukrainischen Polizisten, der noch während der russischen Besatzung in Butscha Dienst tat.

Über fast drei Jahre hinweg recherchierte und sichtete Regisseur Michael Stadnik Privataufnahmen, die sehr persönliche Perspektiven des Alltags unter Gewalt, der Angst und der Okkupation auf unmittelbare Weise zeigen. Über seine persönliche Verbindung in die Ukraine – Stadnik hat Verwandte in der Nachbarstadt Butschas – ermöglicht der Film einen einzigartigen Blick auf die Realität unter der russischen Besatzung.

Die Schader Stiftung zeigt den Film in Kooperation mit den Hessischen Dokumentarfilmtagen im Rahmen der 7. Dokumentarfilmtage LETsDOK. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit dem Regisseur Michael Stadnik sowie der Politikwissenschaftlerin Dr. Anja Mihr und Dr. Stefan Meister, Leiter des Zentrums für Ordnung und Governance in Osteuropa, Russland und Zentralasien der DGAP, statt. Das Podium wird moderiert von Dr. Kirsten Mensch, Schader Stiftung. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist für alle Interessierten möglich, der Eintritt ist frei.

Ihre Ansprechpartnerin ist Dr. Stella Lorenz.

Um Anmeldung wird gebeten.


Mehr zum Programm von:

Schader Stiftung
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