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Democratic Tableware | Dialogwerkstatt
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WDC-Campus in Zusammenarbeit mit Bauhaus-Universität Weimar
Wie lassen sich Verhandlungen gestalten? Das Projekt Democratic Tableware untersucht, wie Design Gespräche, Entscheidungsprozesse und Konfliktlösungen unterstützen kann.
In der Praxis sind Verhandlungen häufig von Missverständnissen, Ungleichgewichten oder Konflikten geprägt. Zeitdruck, unterschiedliche Interessen, verschiedene Informationsstände oder persönliche Vorurteile können dazu führen, dass Gespräche scheitern. Gleichzeitig lebt Demokratie sowohl von der kontroversen Auseinandersetzung als auch von der Fähigkeit, gemeinsame Lösungen zu entwickeln.
Die im Projekt entwickelten Objekte setzen genau hier an. Sie untersuchen, wie physische Artefakte Kommunikationsprozesse strukturieren, sichtbar machen oder moderieren können. Dabei geht es nicht nur um Sprache als zentrales Medium demokratischer Aushandlung. Auch der Körper spielt eine wichtige Rolle: Gesten, Bewegungen, Haltungen und räumliche Beziehungen beeinflussen, wie Menschen miteinander kommunizieren und Entscheidungen treffen.
Ausgehend von Erkenntnissen der Embodiment-Forschung experimentieren die Objekte mit körperlichen, visuellen und haptischen Elementen. Durch diese Gestaltungsmittel entstehen neue Formen multimodaler Verhandlungssituationen, die mehrere Sinne einbeziehen und alternative Wege der Beteiligung eröffnen. Die entwickelten Objekte verstehen sich als Werkzeuge, die helfen können, kommunikative Hürden sichtbar zu machen und Verhandlungen produktiver zu gestalten.
Ein Semesterprojekt im Studiengang Produktdesign an der Bauhaus-Universität Weimar unter der Leitung von Prof. Andreas Mühlenberend und Niklas Hamann, in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Psychologen Dr. Klaus Harnack.
Veranstaltungen dieser Reihe
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