- Open – Design Week Frankfurt RheinMain
- Blind Spot Einfamilienhaus
Andreas Hild und Valerie Kronauer, Technische Universität München TUM School of Engineering and Design Professur für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege our.house TUM-Forschungscluster Einfamilienhaus
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Das Einfamilienhaus ist kein privates Randthema, sondern ein blinder Fleck der Architektur. Im Rahmen der Open Design Week geht der Vortrag der Frage nach, warum ausgerechnet die meistverbreitete Wohnform so selten als architektonische Aufgabe verhandelt wird – obwohl sie Stadtraum, Ressourcenverbrauch und unsere Vorstellungen vom Wohnen bis heute maßgeblich prägt. Ausgehend von den Thesen der suburbia-Ausstellung im DAM rückt der Beitrag die Datenfrage ins Zentrum: Was wissen wir über diesen Bestand tatsächlich, was fehlt – und wie lässt sich aus einer vermeintlich starren Typologie eine konkrete Entwurfs- und Bauaufgabe entwickeln?
Der Vortrag versteht das Einfamilienhaus nicht als nostalgischen Wohntraum, sondern als Konfliktzone zwischen Flächenverbrauch, Eigentumslogik und räumlicher Zukunftsfähigkeit. Gerade darin liegt seine Hebelwirkung: Als massenhaft vorhandene, jedoch architektonisch kaum bearbeitete Typologie ist das Einfamilienhaus ein zentraler Ansatzpunkt, um Weiterbauen als Entwurfsstrategie neu zu denken.
Unsere These lautet: Nicht allein das Neue ist entwerfbar, sondern gerade das Bestehende – insbesondere das Einfamilienhaus – als bislang unterschätzte kollektive architektonische Aufgabe.
Andreas Hild und Valerie Kronauer, Technische Universität München
TUM School of Engineering and Design
Professur für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege
our.house
TUM-Forschungscluster Einfamilienhaus

