Visual zum World Industrial Design Day©Denzinger Gestaltung

World Industrial Design Day FRM 2026

Open – Design Week Frankfurt RheinMain
Veranstaltungsreihe: World Industrial Design Day FRM 2026
Juni 2026
10
Mi

Deutscher Werkbund Hessen e.V.

Designing Designability
Gestaltbarkeit gestalten
Transformation bedarf – auf allen gesellschaftlichen Ebenen – der Gestaltung

Gestaltung, die hilft, systematisch-antizipierend in die Zukunft zu schauen und das Wünschenswerte im Möglichen, Plausiblen und Wahrscheinlichen zu erkennen, zu fassen und auf den Weg zu bringen. Gestaltung, die ihre Möglichkeiten sucht und sich zugleich einem universellen Wertekanon verpflichtet sieht; idealistisch und humanitären Zielen folgend, jenseits von imperial-autoritären, neoliberalen Partikularinteressen: ad bonum.

Um dieser Verantwortung gerecht zu werden und die ihm zukommende Rolle anzunehmen, muss das Design lernen, (wieder) größer zu denken. Entsprechend seines Selbstverständnisses eines „intelligenten Problemlösers“ muss sich die Disziplin von ihrer Konzentration auf konsumfördernde „Umhüllungen“ lösen, Handlungsräume jenseits von Styling und Customer Experience erschließen und sich schon an der Benennung des vermeintlich zu lösenden Problems beteiligen. „Design for Democracy“ – das Motto der WDC 2026 – versteht Design als per se politisch. Design kann diese Wirksamkeit entfalten, wenn es seine Rahmenbedingungen und damit die normativen Vorbedingungen des eigenen Handelns hinterfragt, verändert und gestaltet und so zum „Systemsprenger“ wird.

Im Zuge des World Industrial Design Day FRM wollen wir diskutieren, wo die Systemgrenzen von Design heute liegen und wie wir sie verschieben und dehnen können, um eine notwenige wertebasierte Transformation zu ermöglichen. Im Rahmen des World Industrial Design Day FRM diskutieren wir seit 2019 Relevanz, Werte und Rollen der Gestaltung in der heutigen Welt.

Anmeldung unter: https://widd-frm-2026.eventbrite.de