Blaue malerische Fläche, auf der Personen erkennbar sind©Nazanin Hafez Happy Nowruz

Tage des Exils 2026

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Deutsches Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek

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Vom 20. August bis 6. September 2026 laden die Tage des Exils Menschen in und um Frankfurt am Main dazu ein, miteinander über historische und aktuelle Erfahrungen von Flucht, Verfolgung und Exil in den Austausch zu kommen.

Das publikumsorientierte Veranstaltungs- und Begegnungsprogramm ist eine Initiative der Hamburger Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek. Gemeinsam mit zahlreichen Organisationen und Kultureinrichtungen der Stadt bietet das Programm 50 Veranstaltungen an 26 verschiedenen Orten im Frankfurter Stadtgebiet. In Ausstellungen, Diskussionen, Lesungen, Konzerten, Filmen und Performances wird das Thema Exil aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet und diskutiert.

Als Schirmherrin wird die Historikerin Irina Scherbakowa zur Eröffnung am 20. August in der Deutschen Nationalbibliothek die „Rede zum Exil“ halten.Das vollständige Programm der Tage des Exils Frankfurt finden Sie auf der Webseite der Körber-Stiftung: www.tagedesexils.de

Weitere Informationen auch auf www.dnb.de/tagedesexils

Die Tage des Exils sind ein publikumsorientiertes Veranstaltungs- und Begegnungsprogramm der Körber-Stiftung, das Menschen im Exil eine Plattform gibt und eine Brücke schlägt zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Im Fokus stehen sowohl historische als auch aktuelle Erfahrungen von Exil. Die Veranstaltungen regen zu Dialog und Verständigung zwischen Alt- und Neubürgerinnen und -bürgern an, um zu einem besseren Zusammenhalt in der Gesellschaft beizutragen. Seit 2016 organisiert die Körber-Stiftung gemeinsam mit der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung die Tage des Exils regelmäßig in Hamburg sowie in weiteren Städten wie Berlin, Bonn und Schwerin. Im zehnten Jahr ihres Bestehens finden die Tage des Exils zum zweiten Mal in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main statt.


Körber-Stiftung

Die Körber-Stiftung stellt sich mit ihren operativen Projekten, in ihren Netzwerken und mit Kooperationspartnern aktuellen Herausforderungen in den Handlungsfeldern „Wissen für morgen“, „Internationale Verständigung“ und „Lebendige Bürgergesellschaft“. 1959 von dem Unternehmer Kurt A. Körber ins Leben gerufen, ist die Stiftung heute von ihren Standorten Hamburg und Berlin aus national und international aktiv.


Deutsches Exilarchiv 1933–1945

Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek ist ein Ort der Auseinandersetzung mit Exil und Emigration während des Nationalsozialismus. Es sammelt und erschließt Zeugnisse des Exils: Publikationen sowie institutionelle und persönliche Nachlässe. Ziel ist es, die Vielfalt des Exilgeschehens sichtbar und die Bestände zugänglich zu machen. Von Exilierten in der frühen Nachkriegszeit mitinitiiert, versteht sich das Archiv auch als Ort der politischen Aufklärung. Mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen vermittelt es die unterschiedlichen Erfahrungen und Ausdrucksformen des Exils und schlägt dabei Brücken von der Vergangenheit in die Gegenwart.

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