Illustration eines Gullideckels aus dem Luft strömt©Spot Hot

WerkRaum Wiesbaden

SPOT HOT

Yvonne Kirchdorfer, wOw

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Wiesbaden besitzt mehr heiße Quellen als jede andere der in Europa dafür ausgezeichneten UNESCO-Welterbestädte. Für rund 25.000 Jahre waren sie die Energie unseres Ortes, sein Kapital und Lebenselixier. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die meisten dieser 26 „heißen Punkte“ versiegelt – seither sind sie aus dem Stadtbild und unserem urbanen Gedächtnis nahezu verschwunden.

Wie können wir die heißen Quellen als Teil unserer Stadtidentität und als natürliche Ressource zurück ins urbane Gedächtnis rufen? Indem wir ihre Geschichten wieder erzählen, ihre Orte sichtbar machen und sie neu in unserem Alltag verankern, setzen wir bereits etwas in Bewegung.

SPOT HOT bietet hierfür erste Impulse sowie die Möglichkeit, uns zu äußern und die Erinnerungskultur wachzurufen. Zum Projekt gehören eine Ausstellung im WerkRaum, ein Thementag mit Vorträgen und Diskussionen, Stadtrundgänge sowie eine digitale SPOT-HOT-Tour (bald verfügbar), die neue Perspektiven auf Wiesbadens verborgene Quellen eröffnen.

Langfristiges Ziel ist es, die 26 Hotspots im Historischen Fünfeck Wiesbadens wieder- und weiterzubeleben und unsere Stadt erneut zur Quellenstadt zu machen.


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