©andré stocker designMobilitätsstationen & Radschnellwege für die Region Frankfurt RheinMain
andré stocker design + Regionalverband Frankfurt RheinMain
Mobilität ist ein Grundbedürfnis und Basis ökonomischer, sozialer und kultureller Aktivitäten. Sie verändert sich durch demografischen Wandel, Homeoffice und steigende Mieten und muss im Hinblick auf den Klimawandel angepasst werden. Ziel ist, attraktive Mobilitätsangebote für alle – besonders im ländlichen Raum – zu schaffen und die Autonutzung zu reduzieren. Gutes Design sorgt dabei für nutzerfreundliche Konzepte mit hoher Aufenthaltsqualität, Wiedererkennungswert und besserer Orientierung. Dies gilt für Mobilitätsstationen, Fahrradinfrastruktur und Radschnellwege gleichermaßen.
Projekt 1: Mobilitätsstationen im Wetteraukreis:
In den nächsten Jahren sollen in allen 25 Kommunen des Wetteraukreises verschiedene Mobilitätsangebote an Mobilitätsstationen gebündelt werden. In einer ersten Ausbaustufe sind 32 Stationen an Bahnhöfen und wichtigen Knotenpunkten geplant bzw. sollen bestehende Standorte ergänzt werden. Langfristig soll ein flächendeckendes Netz an Mobilitätsstationen in der gesamten Region FrankfurtRheinMain entstehen. Die ersten Stationen werden voraussichtlich 2026 errichtet.
Dazu wurde ein Konzept erstellt und zu einem Modulkatalog weiterentwickelt, der als Grundlage für Abstimmungen mit den Kommunen, Ausschreibungen und die Fördermittelakquise dient.
Projekt 2: Identitätsstiftende Infrastrukturelemente Radschnellwege FrankfurtRheinMain
Die neun Radschnellwege mit insgesamt 250 km Länge befinden sich in unterschiedlichen Planungs- und Baustufen. Nutzergerechte Infrastrukturelemente wurden bislang kaum berücksichtigt. Aufbauend auf den Bedürfnissen der Radfahrenden sollen Infrastrukturelemente für Pausen, Information, Witterungsschutz und Reparaturen entwickelt werden. Diese erhöhen die Bewegungsqualität im Alltagsverkehr und wirken identitätsstiftend. Ziel ist ein einheitliches, regionales Erscheinungsbild der Radschnellwege, das Orientierung schafft und die Attraktivität des Radverkehrs steigert. Ergänzt wird das Projekt durch ein Wegweisungs- und Marketingkonzept sowie einen modularen Katalog, aus dem Kommunen passende Elemente auswählen können.
Ziel für beide Projekte:
Langfristig soll ein flächendeckendes Netz aus Mobilitätsstationen und Radschnellwegen entstehen, das nicht an kommunalen Grenzen haltmacht. Beide Projekte sollen zum Vorbild für die gesamte Region Frankfurt RheinMain werden und den Menschen mit einem verbesserten Mobilitätsangebot mehr Freiheit, Lebensqualität und Zufriedenheit bieten.
Initiator: andré stocker design entwickelt die Infrastrukturelemente und schafft identitätsstiftende Designlösungen.
Projektpartner: Der Regionalverband FrankfurtRheinMain initiiert und leitet die Projekte und koordiniert die beteiligten Projektpartner.

