Eine Instagramkachel mit der Aufschrift: Frankfurtschreibt.online©Jakob Sturm (Jakob Sturm (Photographer) - [None]

Frankfurt schreibt seine Geschichten

Juni 2026
12
Fr

basis e.V.

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Frankfurt ist von wachsender kultureller Vielfalt geprägt. Kulturpolitik greift diese Realität bislang nicht in ausreichendem Maß auf. Kultur wird häufig auf den Konsum eines bestimmten Kanons reduziert, obwohl sie im Kern die aktive Form des Zusammenlebens bildet. Integration ist nicht nur eine Aufgabe für neu Zugewanderte, sondern betrifft alle Teile der Stadtgesellschaft.

Das Projekt widmet sich dem Zusammenleben von Kulturen und der Kultur des Zusammenlebens. Ziel ist es, Menschen – unabhängig davon, ob geflüchtet oder alteingesessen – den Raum zu geben, ihre persönliche Geschichte zu erzählen und die Erfahrung zu machen, dass diese von Bedeutung ist.

Der Arbeitstitel lautet in Anlehnung an Formate wie „Eine Stadt liest ein Buch“: „Eine Stadt schreibt ein Buch“. Dabei soll möglichst die gesamte Stadtgesellschaft erreicht werden. Das Projekt versteht sich als kommunikativer Prozess, der Grenzen überwindet und Vernetzung schafft.

Geplant sind zweierlei Ansätze: Zum einen das Verteilen von Bierdeckeln in verschiedenen Sprachen mit QR-Codes, die von Hand zu Hand weitergegeben werden. Zum anderen das Anbieten von autobiographischen Schreib-Workshops an verschiedenen Orten, etwa in leerstehenden Ladenlokalen. Diese Orte werden zu Ankerpunkten, an denen die Geschichten sichtbar werden und das Projekt im Stadtraum präsent ist.

Termine

12. Juni 2026, 16:00–20:00 Uhr
Schreibwerkstatt in der basis, Gutleutstraße, Frankfurt. Eingeladen sind unter anderem Menschen aus dem Tagestreff Weser 5 sowie aus dem Umfeld der Black Community.

16. Juni 2026
Schreibworkshop mit einer 4. Klasse der Friedrich-Fröbel-Grundschule in Frankfurt-Niederrad.

Off the Wall, Wallanlagen
Weitere Schreibwerkstatt im öffentlichen Raum. Termin wird noch bekannt gegeben.

24. Oktober 20256
Lesung der gesammelten Geschichten in der Seniorenbegegnungsstätte Frankfurt-Hausen.

Ende 2026
Abschlusspräsentation mit Lesung in einer zwischengenutzten Ladenfläche in der Weserstraße 40. Vorgestellt werden sowohl die Ergebnisse der Workshops als auch Beiträge, die direkt über die Plattform eingereicht wurden.

Das Projekt wird über 2026 hinaus fortgeführt. Langfristig sollen die Geschichten im Stadtraum sichtbar werden und an die Orte zurückkehren, mit denen sie verbunden sind.

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