Eine Frau bastelt an einer Papierskulptur der Collective Paper Aesthetics©Boaz Arad

Collective Paper Aesthetics

Januar2026
24
Sa

HEART-board Pyramids sind Bausteine aus 100 % Pappe, die sich einfach händisch zusammenstecken lassen. Inspiriert von den geometrischen Eigenschaften einer Wabenstruktur dient das Design als interaktives Bauspiel und eignet sich für Familien sowie für Kinder ab 7 Jahren.

Durch die Verwendung von recycelbarer Pappe und einen ko-kreativen Gestaltungsprozess sind die HEART-board Pyramids sowohl ökologisch als auch sozial besonders nachhaltig, da sie Zusammenarbeit und gemeinschaftliches Handeln fördern.

Zu den jüngsten öffentlichen Pop-ups der HEART-board Pyramids zählen unter anderem das Young V&A in London, das Buffalo Museum of Science (NY), die Sutton Central Library (UK), Metsähallitus während der Helsinki Design Week (Finnland), das Phaeno Science Center (Deutschland), die Bodrum Sağlık Vakfı (Türkei), das New World Department Store (China) und weitere.

Das Modell war 2018 eines von 10 Finalisten im Wettbewerb SXSW EDU Learning by Design und wurde 2020 von der FRAME-Redaktion zu den 5 besten Karton-Designs gezählt, die Lernumgebungen im Zuhause von Kindern bereichern.

Wir freuen uns über die erfolgreiche Partnerschaft mit bayern design, die die Umsetzung der interaktiven Elemente der Collective Paper Aesthetics entscheidend unterstützt hat, und über die großzügige Förderung durch die Niederländische Botschaft.


Noa Haim ist eine Architektin mit Sitz in Rotterdam, Niederlande. Nach der Präsentation ihrer Abschlussarbeit beim London Festival of Architecture 2008 gründete Haim ihr Kulturunternehmertum und Designstudio Collective Paper Aesthetics.

Collective Paper Aesthetics entwirft und entwickelt Materialien zur Publikumsbindung und STEAM-Bildungsressourcen in Form von Pop-up-Architektur und -Einrichtung. Das Studio bietet eine einzigartige Erfahrung, die mathematisches Fachwissen, praktische Technik und universelles Design als Placemaking miteinander verbindet.

„Die Designer:innen haben ein einfaches und flexibles Produkt geschaffen, das sowohl als einzelner Hocker als auch als Baustein für die Konstruktion einer größeren Struktur genutzt werden kann. Sie treten als Gestalter:innen bewusst zurück, übergeben das Projekt ihren Auftraggeber:innen und geben die Kontrolle darüber ab, was als Nächstes geschieht.“

(Jana Scholze, Kuratorin für zeitgenössisches Möbeldesign am Victoria and Albert Museum, über Spaceship HEART Madrid, FRAME Moooi Award 2013)