Mehrere Menschen sitzen auf dem Boden und bauen Sitzmöbel aus Holz.©Studio Formagora

Co-designing ada_kantine

April
September 2026

studio formagora

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"Wir sind ein Restaurant, keine Suppenküche" – die Wertschätzung, die die ada_kantine ihren Gästen entgegenbringt, ist Kernelement des Konzepts.

Es gibt eine Tischbedienung, gedeckte Tische, ein Drei-Gänge-Menü aus geretteten Lebensmitteln – das kreiert eine möglichst wertschätzende Atmosphäre. Dieser Anspruch spiegelt sich in vielem wieder, nicht aber in der Möblierung. Viele Gäste haben gesundheitliche, körperliche Beschwerden und können nicht gut und lang auf den derzeitigen Möbeln sitzen.

Im Rahmen der WDC 2026 erarbeiten wir gemeinsam mit den Adaistas eine Möbelserie aus größtenteils gebrauchtem Material, welche wir im Sommer gemeinsam produzieren wollen. In einem partizipativen Designprozess entstehen so Möbel, die die Wertschätzung für die Gäst:innen unterstreichen. Sowie ein modulares Möbelsystem, welches die ehrenamtliche Arbeit entlasten soll.

Zentral in diesem Projekt sind die Entlastung der ehrenamtlichen Kräfte der ada_kantine sowie die Aufwertung solidarischer Orte im öffentlichen Raum. Die späteren Nutzer:innen sollen zu den Hauptakteur:innen des Prozesses werden und die Erfahrung machen, in Gemeinschaft einen Ort zu verändern.

Die ada_kantine ist ein solidarisches Restaurant, in dem die ehrenamtlichen „Adaistas“ Lebensmittel retten und gegen Spende zubereiten. Oder kostenlos für die, die es sich nicht leisten können. So werden ca. 200 Portionen am Tag, an vier Tagen der Woche zubereitet, in einem Drei-Gänge-Menü mit Tischbedienung.

Co-Designprozess: April und Mai 2026
Bauaktionen: Juli – September 2026

Hände lackieren ein Stück Holz©Thomas Schoger
Ein Mann hält ein Stück holz in der Hand©Florian Ropers
Zwei Männer arbeiten gemeinsam mit Holz©Thomas Schoger
Viele Hände arbeiten an einem Gestell aus Draht©Mafalda Rakos
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