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Think like a Fish

Mai 2026
04
Mo
13:45 – 19:30

Schader Stiftung

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Naturgestaltung und Renaturierung im Spannungsfeld verschiedener Wissensformen

Viele europäische Landschaften wurden über Jahrhunderte hinweg stark technisch überformt. Heute entstehen Initiativen zur Renaturierung und zum Rewilding, die wichtige Fragen aufwerfen: Welche Wissenssysteme leiten diese Transformationen? Insbesondere seit dem Abkommen von Montreal, das den Schutz von 30 % der Meeres- und Landflächen vorsieht, ist die Gestaltung neuer Schutzgebiete von entscheidender Bedeutung – doch es gibt auch kritische Stimmen gegenüber diesem Ansatz.

In Deutschland bedeutet Rewilding oft den Ausschluss menschlicher Aktivitäten. In vielen anderen Wissenstraditionen (wie dem traditionellen ökologischen Wissen, TEK) ist die Trennung zwischen Mensch und Nicht-Mensch sowie Natur und Kultur weit weniger ausgeprägt, und die menschliche „Wächterrolle“ (Guardianship) ist dort wesentlich verbreiteter.

Was passiert, wenn diese unterschiedlichen Wissenssysteme zusammengeführt werden? Und inwieweit sind – aus einer westlichen Perspektive gefragt – Lernen und Kooperation möglich, ohne das indigene Selbstverständnis oder lokales Wissen im Allgemeinen bei der Gestaltung und Renaturierung von Landschaften zu verletzen?


Die Veranstaltung ist Teil des Programms „From Takutai to Waterkant: Pacific-German Knowledge-Sharing Visit“, organisiert vom Deutschen Komitee der UN-Ozeandekade (ODK) und dem Kāhui Manaaki Tangaroa – Aotearoa New Zealand National Ocean Decade Committee.


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