FATHOM bringt Installation, Sound und Text in der Johanneskirche zusammen. Im Zentrum steht eine monumentale Papierarbeit von X Breidenbach, ergänzt durch eigenständige Positionen von Mahmoud Tarek und Holm-Uwe Burgemann.
Mit FATHOM wird die Johanneskirche vom 18. bis 26. September zum Ausstellungsraum. Im Zentrum steht eine 5,70 Meter hohe und 2,40 Meter breite Arbeit von X Breidenbach aus Asche und Wachs auf handgeschöpftem Papier. Ergänzt wird sie durch eine Sound-Position von Mahmoud Tarek und eine Text-Position von Holm-Uwe Burgemann.
Der Titel FATHOM bezeichnet im Englischen sowohl ein historisches Tiefenmaß als auch den Versuch, etwas zu ermessen oder zu durchdringen. Diese Doppelbedeutung bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung: Material, Klang und Sprache begegnen sich als drei eigenständige Ebenen und treten zugleich in Beziehung zu Maßstab, Akustik und Architektur der Kirche.
X Breidenbach untersucht in seiner konzeptuellen Praxis Prozesse der Transformation, materielle Kreisläufe und die Verschränkung ökologischer und sozialer Systeme. Mahmoud Tarek arbeitet zwischen Sound, Film, Fotografie und Performance und erweitert die Ausstellung um eine zeitliche und akustische Dimension. Holm-Uwe Burgemann entwickelt eine Text-Position, die Sprache nicht als Erklärung, sondern als eigenständiges Material in den Raum setzt.
Begleitet wird FATHOM von einer Performance aus dem Kontext des Berliner Labels Post Hoc sowie einem Artist Talk. Die Termine werden über die WDC-Website bekannt gegeben.
Der Zugang ist nicht barrierefrei. Rollstuhlnutzer:innen werden gebeten, sich vorab unter luca@ort3.de anzumelden. Die Johanneskirche liegt in unmittelbarer Nähe zur S-Bahn-Station Offenbach Ledermuseum.
Sonic Sites ist ein von Luca Ganz initiiertes Projekt von ort3, das Kirchenräume als akustische, soziale und öffentliche Resonanzräume untersucht. FATHOM entsteht mit X Breidenbach, Mahmoud Tarek und Holm-Uwe Burgemann in Kooperation mit der Evangelischen Stadt- und Johannesgemeinde Offenbach und dem Evangelischen Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach. Gefördert durch die Evangelische Zukunftsstiftung Frankfurt und Offenbach.
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©ALEXANDER LUDWIG OBST & MARION SCHMIEDING
