Bunte Grafik mit verschiedenen Formen und Farben.

Design ausstellen: Von den Dingen in Museen

April 2026
16
Do
18:00 – 20:00

Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik

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Designobjekte – Alltagsgegenstände, Dinge, Produkte – sind in den meisten Fällen für den Gebrauch entworfen. In Museen jedoch werden sie aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst und hinter Glasvitrinen, unter Hauben oder auf Podesten präsentiert. Wie lässt sich in Ausstellungen die Geschichte von Entwurf, Produktion und Nutzung sichtbar machen? Welche Narrative eröffnen sich im musealen Umgang mit Design?

Viktoria Lea Heinrich spricht darüber, wie Designausstellungen konzipiert werden und wie im Museum über (Design-)Objekte geforscht, erzählt und diskutiert werden kann.

Viktoria Lea Heinrich ist Designhistorikerin und Kuratorin. Als Leiterin der Sammlung Kunstgewerbe und Design am MK&G Hamburg kuratierte sie unter anderem die Ausstellungen „Zinn. Von der Mine ins Museum“ (2025) und „Hello Image. Die Inszenierung der Dinge“ (2025/26). Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Designgeschichte ab 1950 und in der Erforschung von Netzwerken. In ihrer Dissertation am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin widmet sie sich der Forschung über den Designer und Hochschullehrer Hans Roericht. Kuratorische Erfahrungen sammelte sie zuvor unter anderem am MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien sowie am HfG-Archiv in Ulm.


Das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik erforscht, warum und wie Menschen Kunst erschaffen und sie aufführen, erleben und bewerten. Der Schwerpunkt des MPIEA liegt auf Musik, das Institut beschäftigt sich aber auch mit anderen zeitgebundenen Kunst-Domänen wie Tanz oder Film.

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